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Rafa Cabrera-Bello gewinnt Scottish Open im Playoff

Rafa Cabrera-Bello gewinnt Scottish Open im Playoff

Dritter Sieg für den Spanier Rafa Cabrera-Bello auf der European Tour bei der Aberdeen Asset Management Scottish Open im schottischen North Ayrshire. Der RyderCupper musste sich im Stechen seinem jungen, unerfahrenen Kollegen Callum Shinkwin (Eng) stellen, nachdem beide zuvor mit 13 unter Par total nach 72 Löchern über die Dundonald Links in Troon gekommen waren. Rafa hatte zuvor mit der besten Runde des Tages, einer blitzsauberen, bogeyfreien 64 (-8) mit acht Birdies die Spitze erklommen. Shinkwin hatte seinerseits nach fünf Birdies den Sieg nach 17 Bahnen und -14 fast schon in der Tasche, als er ein Bogey aus dem Nichts auf dem Schlußloch produzierte. So hatte er auch im Stechen das Nachsehen, als er “nur” das Par, der Spanier aber das Birdie auf der 18 machte. Cabrera-Bello kassierte bei diesem Rolex Series Event ein Preisgeld über gut 1 Mio. Euro. Shinkwin blieb eines der letzten Ticktes für die OPEN Championship in der kommenden Woche sowie ein Scheck über stolze 680.000 Euro.

Rafa Cabrera Bello:
“I have been working really hard to try to get the third win. Sometimes I felt that I have made mistakes and I end up not winning. Other times, I felt I’ve given a good charge, but other people deserved the win.

“This time, I really felt I played some of the best golf of my life today. I had an unbelievable Sunday, and I really went for it on the play-off. So I’m extremely pleased that today everything worked out my way.

“Knowing that I performed well in The Ryder Cup, that’s one of the most pressured situations in the world, really. That just proves to yourself that you can play good in any condition, in any golf event. Obviously a play-off is one of those situations. You draw back from those memories, really trust yourself and go for it. I mean, this time it worked out great.”

Eine Riesenchance auf eine Topplatzierung und damit den Erhalt der Tourkarte in seiner Rookie Saison vergab der Paderborner Alexander Knappe. Nach einer zunächst guten Frontnine im Flight mit Rickie Fowler (USA) mit 2 unter Par, begann auch die Backnine erfreulich mit einem Birdie auf Loch 10. Mit -8 total war Knappe zeitweise auf Rang 4 positioniert. Das hätte dann auch zu einer Fahrkarte nach Birkdale gereicht. Doch dann folgten auf den Löchern 13 bis 17 gleich vier Schlagverluste und eine bittere 73 (+1) sandte den jungen Mann gen Süden auf Rang 26. Bester Deutscher wurde dadurch Bernd Ritthammer, dem eine abschließende 71 (-1) den geteilten 15. Rang und immerhin knapp 84.500 Euro eintrug. Max Kieffer kam nach einer finalen 73 (+1) mit Even-Par total auf Rang 45 ins Ziel.

Foto: Getty Images