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Europa mit 10:6 ins Finale des Ryder Cups 2018

Europa mit 10:6 ins Finale des Ryder Cups 2018
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Satte fünf Punkte von möglichen acht holte das europäische Team heute am zweiten Tag beim Ryder Cup 2018 in Saint-Quentin-en-Yvelines (bei Paris), Frankreich. Wieder waren 51.000 Zuschauer auf der Anlage im Le Golf National und säumten die Fairways und Greens auf dem Albatros Course, der sich auch heute wieder als äußerst widerspenstig für die Akteure erwies.

Drei der fünf Punkte holte das Team von Captain Thomas Björn am Vormittag in den Fourballs, wo man gestern im gleichen Format noch mit 1:3 den US-Amerikanern unterlegen war. Doch heute zündete die Aufstellung des Dänen: Gleich die ersten drei Partien des Tages gingen allesamt an die Europäer. So gewannen Garcia/McIlroy mit „2 auf 1“ gegen das Longhitter-Duo Finau/Koepka. Mit „3 auf 2“ ging das Match zwischen Casey/Hatton vs. Johnson/Fowler aus. Und mit Punkt No. 3 im dritten Einsatz lieferten einmal mehr Molinari/Fleetwood gegen Woods/Reed ab. Hier kam es zu einem „4 auf 3“. Lediglich eine Partie ging an die US-Guys unter Jim Furyk: So gewannen Justin Thomas und Jordan Spieth mit „2 auf 1“ gegen Ian Poulter und Jon Rahm.

2018 Ryder Cup – Afternoon Foursome Matches
2018 Ryder Cup – Afternoon Foursome Matches
2018 Ryder Cup – Afternoon Foursome Matches
2018 Ryder Cup – Afternoon Foursome Matches
2018 Ryder Cup – Afternoon Foursome Matches

Am Nachmittag in den Foursomes gab es ein spannendes 2:2 nach Punkten. Nach der Vier-Null-Klatsche der Amis am ersten Tag, hatte man sich was vorgenommen für den Nachmittag. So bezwangen schließlich Watson/Simpson das Duo Garcia/Noren mit „3 auf 2“. Wobei insbesondere der Schwede Noren einen rabenschwarzen Tag erwischte. Und der US-Erfolgsduo Thomas/Spieth gewann ihre Partie souverän gegen Poulter/McIlroy mit „4 auf 3“. In der ersten Partie des Nachmittags aber fighteten Henrik Stenson und Justin Rose den Weltranglistenersten Dustin Johnson und den Doppel-Major-Champ des laufenden Jahres, Brooks Koepka, mit „2 auf 1“ nieder. Schließlich schrieben Debütant Tommy Fleetwood und Francesco Molinari RyderCup-Geschichte: Noch nie zuvor hat ein Zweier der Europäer in der gleichen Besetzung alle vier Matches hintereinander für sich verbuchen und volle vier Punkte holen können. Molinari/Fleetwood taten dies erneut überzeugend mit einem satten „5 auf 4“ gegen konsternierte Woods/DeChambeau.

Vier Punkte Vorsprung nehmen die Europäer also mit in den Finaltag morgen. Aber Vorsicht: Die Amerikaner sind stark im Einzel, sie wollen sich auf gar keinen Fall aufgeben und jeder von ihnen hat den Druck einen Punkt zu machen. Das gibt Motivation. Bei den Europäern könnte der Eindruck aufkommen, die 4,5 Punkte ( zu 14,5 insgesamt) machen wir mit Links und das Ding sei schon gelaufen. Da hat man schon anderes gesehen, insbesondere im Ryder Cup. So einfach bekommt man den Cup nicht zurück!

Fotos: rydercup.com/Getty Images

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