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Kaymer Siebter bei Walkers erstem Major-Sieg in Baltusrol

Kaymer Siebter bei Walkers erstem Major-Sieg in Baltusrol
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Jimmy Walker (USA) landete einen Start-Ziel-Sieg beim 98. US PGA Championship in Springfield, New Jersey und holte seinen ersten Major-Titel im Alter von 37 Jahren. Es war eine Punktlandung für dem Mann aus Boerne in Texas, denn Titelverteidiger Jason Day (Aus) machte einen tollen Job an diesem verregneten Marathon-Sonntag in New York, wo die bestplatzierten Flights volle 36 Löcher zu absolvieren hatten. Walker notierte Runden von 68 und 67 für die Runden 3 und 4 im Baltusrol GC. Mit 14 unter Par total gewann er die Wanamaker Trophy – einen Zähler vor dem Weltranglistenersten Day, der mit Tränen in den Augen seinem Konkurrenten nach der Runde gratulierte. Day selber hatte am Sonntag richtig Druck auf den Führenden aufgebaut mit zwei 67er Runden. Ihm blieb der alleinige 2. Platz mit -13 insgesamt. Rang 3 ging an Daniel Summerhays (USA) mit -10 total. Dann folgen auf Platz 4 Branden Grace (RSA), Brooks Koepka (USA) und Hideki Matsuyama (Jpn) mit -9 insgesamt. Die besten Runden des Schlusstages kamen von den beiden Europäern Sören Kjeldsen (Den) und Joost Luiten (Ned) mit 65 Schlägen (-5).

WAs für eine Freude bei Jimmy Walker nach dem letzten Putt im Baltusrol GC ... - Foto: pgatour.com/Getty Images

Was für eine Freude bei Jimmy Walker nach dem letzten Putt im Baltusrol GC … – Foto: pgatour.com/Getty Images

 Jimmy Walker stemmt die Wanamker Trophy für den Gewinn der 98. US PGA Championship in den Abendhimmel in Springfiel, New Jerey - Foto: USPGA/Getty Images

Jimmy Walker stemmt die Wanamaker Trophy für den Gewinn der 98. US PGA Championship in den Abendhimmel von Springfield, New Jersey – Foto: USPGA/Getty Images

Jason Day spiellte eine brillainte Titelveretdigung in New York, hatte aber seinem Titelk einem diesmal Besseren zu überlassen - Foto: Scott Halleran/The PGA of America)

Jason Day spielte eine brilliante Titelverteidigung in New York, hatte aber am Ende seinen Titel aus 2015 einem diesmal Besseren zu überlassen – Foto: Scott Halleran/The PGA of America

Kaymer mit Eagle-Finish in Top10 und Empfehlung für das RyderCup-Team
Martin Kaymer hatte zunächst am Vormittag eine magere 71 (+1) für Durchgang 3 zu verdauen. Aber der Mettmanner ließ den Kopf nicht hängen – auch wenn er für den Sieg schon da nicht mehr in Frage kam, denn er war bis auf Platz 14 bei -4 total zurückgefallen, der Rückstand auf Walker (-11) einfach zu groß. Doch in der Finalrunde zeigte der US PGA Champ von 2010 einmal mehr, warum er zu den Elite-Spielern auf der Welt gehört: Kaymer schloss das letzte Major des Jahres im Flight mit Kumpel Henrik Stenson (Swe) mit einer der besten Tagesrunden mit 66 Schlägen (-4) ab. Das war ganz stark – und es hätte auch leicht eine 63 oder noch tiefer werden können, denn unzählige Birdie-Putts liefen tatsächlich nur haarscharf am Loch vorbei. Also, Kaymers Langes- und auch das Kurze Spiel sind auf absolutem Topniveau derzeit. Warum er nicht gewinnt, hängt absolut nur am Quäntchen Glück, das fehlt. Und wenn nur 20 Prozent der Birdie-Chancen, die er sich mit gutem Eisenspiel erarbeit hat, reingehen, ist er ganz vorne – auch bei den Big Events, ganz klar. Auf der 18 wurde der 31-Jährige dann für die vielen Fehlversuche doch noch ein wenig entschädigt, als sein Eagle-Putt fiel. Am Ende stand ein mit OPEN-Champ Stenson und Robert Streb (USA) geteilter 7. Platz. A la bonheur! Für die direkte RyderCup-Quali reichte die Platzierung zwar noch nicht (er hätte Top2 abschließen müssen), aber Darren Clarke wird gesehen haben, was der Deutsche zu bieten hat auf us-amerikanischem Boden. Kaymer schloss das letzte Major-Event zusammen mit Stenson als bester Europäer ab. Eine letzte Chance für Kaymer zur direkten Quali für das Europäische RyderCup-Team besteht beim „Made in Denkmark“ Ende August, zu dem der Deutsche nun flugs gemeldet hat.

Zunächst sah es für Martin Kaymer in Runde 3 gar nicht gut aus ... Foto: Scott Halleran/The PGA of America

Zunächst sah es für Martin Kaymer in Runde 3 gar nicht gut aus … Foto: Scott Halleran/The PGA of America

... bis der Momenet kam, wo er auf der 18 zum Eagle 3 lochte im Baltusrol GC - Foto: pgatour.com/Getty Images

… bis der Moment kam, wo er auf der 18 zum finalen Eagle in Runde 4 lochte im Baltusrol GC – Foto: pgatour.com/Getty Images

Henrik Stenson hatte vergeblich auf einen Back-to-back-Major-Sieg gehofft nach seinem triumph in Troon, aber dafür war seine Schlussrzunde mit 71 Schlägen zu schwach - Foto: Montana Pritchard/The PGA of America)

Henrik Stenson hatte vergeblich auf einen Back-to-back-Major-Sieg gehofft nach seinem Triumph in Troon, aber dafür war seine Schlussrunde mit 71 Schlägen zu schwach – Foto: Montana Pritchard/The PGA of America

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