Select Page

Molinari der Leuchtturm bei Europas RyderCup Triumph in Paris

Molinari der Leuchtturm bei Europas RyderCup Triumph in Paris
Anzeige

Der italienische OPEN Champion Francesco Molinari führte das europäische Team heute am Schlusstag des Ryder Cups 2018 zu einem grandiosen 17,5 zu 10,5 Triumph unweit der französischen Kapitale Paris. Als erster Europäer schaffte Molinari in fünf Einsätzen alle fünf Punkte zu holen – besser geht es nicht! Der Turiner war der überragende Mann in einem starken Team des dänischen Kapitäns Thomas Björn. Molinaris kongenialer Partner in den Fourballs und Foursomes an den ersten beiden Tages hieß Tommy Fleetwood. Der englische RyderCup Novize verlor leider sein Einzel gegen Tony Finau, sonst wäre auch er bei fünf vollen Punkten gelandet. Molinari aber schlug auch einen deprimierten Phil Mickelson mit „4 auf 2“ in den Singles und schrieb ein weiteres Kapital in der Erfolgs-Geschichte des Kontinentalvergleichs!

Es gab wirklich nichts auszusetzen an der Performance der Europäer: Natürlich gab es hier und da Enttäuschungen, wie das so üblich ist in den Einzeln. So verlor Rory McIlroy das Auftaktmatch gegen Justin Thomas absolut unglücklich auf dem 18. Loch im Le Golf National, als er seinen Teeshot in den Bunker beförderte und ein „Spiegelei“ vorfand. Nachdem er nur mit Mühe raus kam aus dem Bunker, schickte er seinen dritten Schlag ins Wasser. So ging die Partie mit „1 up“ an die Amis. Ian Poulter, einer der Wild Card Picks, machte es an gleicher Stelle genau umgekehrt mit Dustin Johnson und holte im Mittelfeld einen ganz wichtigen Punkt für sein Team.

2018 Ryder Cup – Singles Matches
2018 Ryder Cup – Singles Matches
2018 Ryder Cup – Singles Matches
2018 Ryder Cup – Singles Matches
unnamed
Europe-win
2018 Ryder Cup – Singles Matches

Stark auch der „2 auf 1“-Sieg von Debütant Jon Rahm gegen Tiger Woods oder der Rookie-Sieg von Thorbjorn Olesen mit „5 auf 4“ gegen Jordan Spieth. Schließlich brachte auch der gestern noch unsicher wirkende Schwede Alex Noren in der allerletzten Partie, als der gewonnene Cup schon von den tausenden von Fans besungen und gefeiert wurde, sein Match gegen den US-Rookie Bryson DeChambeau auf dem letzten Grün des Albatros Course durch, als er einen Zwanzig-Meter-Putt unter dem Gejohle der Zuschauer versenkte. Wenn’s läuft, dann läuft’s eben! Sergio Garcia gelang es zudem mit seinem „2 auf 1“-Erfolg gegen Rickie Fowler den großen Sir Nick Faldo in der ewigen RyderCup-Punkteliste zu überholen.

Fotos: rydercup.com/Getty Images

Anzeige

Anzeige

Diese Webseite nutzt Cookies. Bei weiterem Besuch dieser Webseite gehen wir von der Einwilligung des Nutzers in die Verwendung von Cookies aus.