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U.S. Open: Johnson dominiert bei Halbzeit in Shinnecock Hills

U.S. Open: Johnson dominiert bei Halbzeit in Shinnecock Hills

Der Weltranglistenerste Dustin Johnson (USA) demonstriert deutlich, warum er der derzeit wohl beste Golfer der Welt ist: Mit beeindruckenden Runden von 69 und 67 und -4 total dominiert er bislang die 118. U.S. Open in Southampton, New York. Vor allem die Minimierung der Fehler gelingt dem U.S. Open Champ von 2015 von allem Teilnehmern am Besten. Wenn bei anderen die Scorekarten nur so vor Schlagverlusten „explodieren“, stehen nach 36 gespielten Bahnen bei DJ erst vier Bogeys insgesamt zu Buche. Das ist angesichts der Schwere des Platzes fast schon ein Kunststück. Es ist gar nicht die Länge vom Tee, wie man denken könnte, mit der er im Shinnecock Hills GC glänzt. Es ist seine Ruhe und Sicherheit im kurzen Spiel, die ihm die Souveränität verleiht, vielleicht seinen zweiten U.S. Open-Titel einzufahren. Aber noch sind weitere 36 Bahnen zu absolvieren. Noch ist er nicht durch, auch wenn er vier Zähler Vorsprung mit ins Wochenende nimmt.

Seine beide Landmänner Charley Hoffman und Scott Piercy teilen Rang 2 mit Even-Par total. Dann folgen auf Rang 4 mit +1 insgesamt eine europäische Fraktion sowie Titelverteidiger Brooks Koepka (USA). Letzterer und Tommy Fleetwood (Eng) scorten mit 66 Schlägen (-4) auch die besten Runden des Freitags. Dazu kommen Henrik Stenson (Swe) sowie beiden Engländer Ian Poulter und Justin Rose (Eng). Während Stenson und Rose im Duett Runden von 71 und 70 scorten, war Poulter sowas wie der Unglücksrabe in Runde 2. Nach 34 Löchern war er mit -3 total bis auf einen Zähler am Spitzenreiter dran. Dann aber folgten ein Triplebogey auf Bahn 8 sowie ein Bogey auf Loch 9.

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Martin Kaymer war aus deutscher Sicht am zweiten Tag acht Schläger besser als am ersten. Seine 75 (+5) addierte sich aber zu den +13 aus Runde 1 zu einem stattlichen Gesamt-Score von +18. Damit verpasste er den Cut, der bei +8 insgesamt erfolgte, um satte zehn Schläge. Noch eine Ironie am Rande: Das einzige Birdie der Woche gelang ihm ausgerechnet beim 36. Loch (Bahn 18).

Aber auch andere prominente Namen teilten das „Schicksal“ des Deutschen: So scheiterten u.a. auch Jordan Spieth (+9), Tiger Woods (+10), Rory McIlroy ((+10), Bubba Watson (+11), Jason Day (+12), Adam Scott (+13), Sergio Garcia (+14) und Jon Rahm (+15) an der Cuthürde.

Fotos: USGA/usopen.com

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