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U.S. Open Pebble Beach: Woodland mit Coolness zum ersten Major Titel

U.S. Open Pebble Beach: Woodland mit Coolness zum ersten Major Titel
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Gary Woodland (USA) hat es tatsächlich gepackt! Er ist der Champion der 119. U.S Open Championship. Es ist bekanntlich alles andere als einfach einen Minimal-Vorsprung ins Ziel zu bringen, zumal bei einem Major. Daran sind schon viele mehr oder weniger jämmerlich gescheitert. Nun gelang es dem 35-jährigen Woodland, zum ersten Mal in seiner Karriere, im kalifornischen Pebble Beach dieses Kunststück fertig zu bringen. Nach einer finalen 69 (-2) und einem Rekord-Winning-Score für eine U.S. Open auf den Pebble Beach Golf Links von 13 unter Par total (Tiger Woods Rekord lag bei -12), darf sich der Mann aus Topeka in Kansas U.S. Open Champ 2019 nennen. Beeindruckend war vor allem seine Coolness, denn er hatte keinen Geringeren, als den zweifachen Titelverteidiger und Weltranglistenersten Brooks Koepka (USA) im Nacken, der fulminant in die Schlussrunde gestartet war mit vier Birdies auf den ersten fünf Löchern.

Doch sein Meisterstück machte Woodland sicherlich auf den Bahnen 14 und 17 mit magischen Schlägen zum Birdie (Holz 3 ins Grün und Up-and-Down) resp. zum Par (Chip vom Grün über eine Welle). Das er danach noch den langen Birdie-Putt auf der 18 reinschob, war das Sahnehäubchen. Am Ende war es ein verdienter, souveräner Sieg für den US-Amerikaner, der ihm knapp 2 Mio. Euro Preisgeld eintrug. Koepka aber spielte erneut eine sensationelle Open. Mit einer 68 (-3) und 10 unter Par total blieb er diesmal aber einen zu kurz. Platz 2 also für den Major-Man!

Rang 3 (bei -7 total) teilt sich ein Quartett: Die beiden besten Europäer finden sich dort mit Justin Rose (Eng) und Jon Rahm (Esp) ebenso wie die beiden US-Guys Xander Schauffele und Chez Reavie. Rory McIlroy konnte seine gute Form aus der Vorwoche (Sieg bei der Canadian Open) nicht bestätigen. Dennoch gab es noch einen geteilten 9. Rang für den Nordiren. Tiger Woods beendete das Turnier mit einer guten 69 (-2) und Platz 21.

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Martin Kaymer blieb aus deutscher Sicht noch einmal unter Par mit seiner 70 (-1). Mit +1 total gab es am Ende einen geteilten 35. Platz für den Mettmanner. Sein Problem in dieser Major-Woche war das Putten, im Langen Spiel war er sehr gut und gehörte zu den Präziesesten bei den Approach-Shots. Ihm blieben gut 51.000 Euro Preisgeld. Sepp Straka aus Österreich kam auf T28 ins Ziel mit -1 insgesamt. Ihm gelang zum Abschluss nochmal eine sehr gute 67 (-4).

Fotos: europeantour.com/Getty Images

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