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U.S. Open: Thomas mit 63, Harman führt, Kaymer zurückgefallen

U.S. Open: Thomas mit 63, Harman führt, Kaymer zurückgefallen
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Wenngleich Brian Harman (USA) der Überraschungsführende nach 54 Löchern bei der 117. U.S. Open in Erin, Wisconsin ist, war er nicht der Mann des Tages: Das war eindeutig sein Landsmann Justin Thomas, der den Erin Hills GC am Movingday mit einen Rekordrunde von 63 Schlägen (-9) mit neun (!) Birdies, einem Bogey und einem Eagle auf der 18 regelrecht auseinandernahm. Eine für eine U.S. Open unglaubliche Runde, die ihn in den letzten Flight am Championship-Sunday bugsierte und nun alle Möglichkeiten für einen ersten Major-Triumph eröffnet. Das gilt gleichermaßen auch für Harman, der mit einer 67 (-5) auf 12 unter Par kam; Thomas ist bei -11 insgesamt. Überhaupt sieht alles nach einem First-Time-Major-Winner aus. Viel zu weit weg sind die Big Names und Titelverteidiger Dustin Johnson (USA) eh schon raus.

So haben neben Thomas auch Brooks Koepka (USA) und Tommy Fleetwood (Eng), die Platz 2 mit ihm teilen erste Major-Meriten im Sinn, wenn sie auf die letzten 18 Löcher gehen. Ebenfalls fett im Titelrennen sind Rickie Fowler (USA) auf Platz 5 mit -10 total und der PLAYERS Champion Si Woo Kim (Kor). Ihm könnte das gleiche Kunstück gelingen wie weiland 2014 Martin Kaymer, der auch erst das PLAYERS dann die U.S. Open in Pinehurst gewann. Kim ist auf Rang 6 alleine bei -9 total.

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Besagter Kaymer ist unterdessen leider in die falsche Richtung abgebogen: Gerade als er sich mit einer 69 in Runde 2 in Position gebracht hatte, um am Movingday die Weichen zu stellen, scorte er seine bislang schwächste Runde des Turniers mit 75 Schlägen (+3). Das warf ihn um 24 Positionen von Rang 19 auf Platz 43 zurück (Even-Par total). Damit hat er sich um alle Chancen gebracht. Die Frontnine absolvierte der Rheinländer mit fünf über Par, nach drei Bogeys sowie einem Doublebogey. Auf den Backnine blieb er dann fehlerfrei und kartete zwei Birdies. Nun heißt es eine gute Schlußrunde zu drehen und noch so weit wie möglich Plätze gut zu machen. Auch Stephan Jäger musste am Samstag Federn lassen: Er unterschrieb eine 74 (+2) und ist mit +2 total auf Platz 51. Für ihn ist aber alleine die Tatsache den Cut geschafft zu haben und bei den „großen Jungs“ mittun zu dürfen eine Riesensache.

Fotos: USGA/Getty Images

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