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US Masters 2016: Willett siegt in Augusta, Langer eingebrochen

US Masters 2016: Willett siegt in Augusta, Langer eingebrochen

Der Überraschungssieger des 80. US Masters in Augusta heißt Danny Willett! Der 28-jährige Engländer startete in der Verfolgergruppe von Platz 5 mit Even-Par total in den Schlusstag im Augusta National GC. Aus dieser Position scorte er eine tagesbeste, bogeyfreie 67 (-5) zusammen mit seinem beiden Landsleuten Paul Casey (T4) und Matthew Fitzpatrick (T7). Mit 5 unter Par insgesamt wartete Willett nun ungeduldig auf die Schlussflights, insbesondere auf den letzten Flight mit Jordan Spieth und Smylie Kaufman (beide USA). Nach den Frontnine sah alles nach einem klaren Sieg und eine erfolgreiche Titelverteidigung von Jordan Spieth aus. Mit fünf Birdies und einem Schlagverlust war der 22-jährige Texaner auf -7 insgesamt gekommen. Doch nach dem Turn folgte ein Desaster für den cool wirkenden US-Guy: Zunächst folgten Bogeys auf den Bahnen 10 und 11. Auf der 12 dann der Blackout: Quadruple-Bogey 7! Spieth fiel nach sechs Schlagverlusten auf drei Löchern auf Rang 4 bei -1 total zurück und war plötzlich vier Schläge hinter dem führenden Willett zurück. Doch mit zwei Birdies auf den Löchern 13 und 15 kämpfte er sich auf -3 total zurück. Jetzt waren es nur noch zwei Schläge bis zu Willett. Doch Spieth vermochte es diesmal nicht. Im Gegenteil. Auf der 17 kam noch ein weiteres Bogey auf die Karte. Am Ende stand für ihn eine bittere 73 (+1) und ein mit Lee Westwood (Eng) geteilter 2. Platz (-2 insgesamt). Willett holte aber bei seinem erst zweiten Auftritt in Augusta seinen ersten Major-Titel und konnte sein Glück kaum fassen, sprach von surrealen Eindrücken. Er ist nach Nick Faldo erst der zweite Engländer, der sich ein Green Jacket überstreifen darf.

Der neue Masters-Champion von Augusta: Danny Willett aus England! - Foto: pgatour.com/Getty Images

Es grüßt der neue Masters-Champion von Augusta: Danny Willett aus England! – Foto: pgatour.com/Getty Images

Nicht komplett am Boden, aber doch irgendwie gestolpert: Ein Bild mit Symbolcharkater vom entthronten Jordan Spieth im Augusta National GC - Foto: pgatour.com/Getty Images

Nicht komplett am Boden, aber doch irgendwie gestolpert: Ein Bild mit Symbolcharkater vom entthronten Jordan Spieth im Augusta National GC – Foto: pgatour.com/Getty Images

Ganz starker zwieter Platz von Altmeister Lee Westwood nach einer 69er Finalrunde in Georgia - Foto: pgatour.com/Getty Images

Ganz starker zweiter Platz von “Altmeister” Lee Westwood nach einer 69er Finalrunde in Georgia – Foto: pgatour.com/Getty Images

Langer brach ein, Kaymer mit Parrunde
Bernhard Langer war im vorletzten Flight mit Siegchancen ins Rennen um sein drittes Green Jacket gegangen. Doch die Hoffnungen des 58-jährigen Deutschen wurden jäh zerstört. Langer blieb erstmals in dieser Turnierwoche völlig birdielos, notierte neben fünf Bogeys auch noch ein Doublebogey und beendete seinen 33. Auftritt an der Magnolia Lane mit einer üblen 79 (+7). Von Platz 3 ging es runter auf Rang 24 – was für einen Champions Tour Pro immer noch mehr als respektabel ist, aber das hatte er nach der fantastischen Woche wahrlich nicht verdient. Ob Martin Kaymer seine 72 (Even-Par) und damit beste Runde des Turniers am Sonntag noch wertschätzen mochte, ist nicht bekannt, aber mit Rang 49 in der Endabrechnung dürfte der zweifache Major-Sieger sicher nicht zufrieden sein. Kaymer flog unmittelbar nach Turnierende zur Open de Espana nach Valderrama, wo aus deutscher Sicht auch Marcel Siem und Max Kieffer wieder ins Turniergeschehen einsteigen.

Dieses Ende hatte er absolut nicht verdient: Bernhrad Langer fiel nach einer 79 in Runde 4 zurück auf rang 24 bei seinem 33. US Masters in Augusta - Foto: pgatour.com/Getty Images

Dieses Ende hatte er absolut nicht verdient: Bernhrad Langer fiel nach einer 79 in Runde 4 zurück auf Rang 24 bei seinem 33. US Masters in Augusta – Foto: pgatour.com/Getty Images