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US Team in Pole Position nach Tag 2 beim Ryder Cup in Hazeltine

US Team in Pole Position nach Tag 2 beim Ryder Cup in Hazeltine
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Der gute Vormittag für die Europäer beim 41. Ryder Cup in Chaska, Minnesota, als man in den Foursomes 2,5 der möglichen vier Punkte ergatterte, wich der nachmittäglichen Ernüchterung nach den Fourballs, wo man drei Punkte abgeben musste und lediglich einen vollen Punkt eroberte. So sind die USA ganz klar klar in der Vorhand, führen mit 9,5 zu 6,5 Punkten vor den Singles am Sonntag im Hazeltine National GC. Sie müssen den Matchball nur noch verwandeln. Die Europäer wirkten dagegen gerade am Samstag Nachtmittag müde und ausgelaugt. Aus deutscher Sicht läuft es sowieso überhaupt nicht für Martin Kaymer. Der Mettmanner durfte am Vormittag pausieren und am Nachmittag wieder, wie schon im Freitags-Foursome, mit dem Spanier Sergio Garcia ran. Im dritten Einsatz gab es Kaymers dritte Niederlage. Das ist eine verheerende Bilanz! Wenn der zweifache Major-Sieger nun auch sein Einzel noch verlieren sollte, wäre die Wildcard, die er von Darren Clarke bekommen hat, ein echter Reinfall gewesen. Kaymer steht in der Bringschuld am Sonntag – ganz klar. Ein Rory McIlroy, der zusammen mit Rookie Thomas Pieters das Zugpferd der Europäer ist, reicht dann eben nicht zur erfolgreichen Titelverteidigung. Alles riecht nach einem ersten Sieg der Amis nach 2008 in Valhalla. Zumal sie jetzt nur noch fünf Pünktchen aus zwölf Matches brauchen und die Herren Reed, Spieth, Johnson, Snedeker und Koepka wenig Schwächen offenbarten. Aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – auch bei den Europäern.

Ein rauschendes Fest in Rot-Weiss-Blau: Die Fans der US Amerikaner waren beglückt vom zweiten Tag beim 41. Ryder Cup in Minessota - Foto: pgatour.com/Getty Images

Ein rauschendes Fest für Stars and Stripes: Die Fans der US Amerikaner waren beglückt vom zweiten Tag beim 41. Ryder Cup in Minnesota – Foto: pgatour.com/Getty Images

Ein Bild des Jammers dagegen bei Martin Kaymer: Der Deuztsche konnte seine Wildcard bis dato gar nicht rechtfertigen und verlor jedes Partie in der er eingesetzt wurde - Foto: pgatour.com/Getty Images

Ein Bild des Jammers dagegen bei Martin Kaymer: Der Deutsche konnte seine Wildcard bis dato gar nicht rechtfertigen und verlor jede Partie, in der er eingesetzt wurde – Foto: pgatour.com/Getty Images

Foursomes
Rory McIlroy und Thomas Pieters schlugen in der ersten Partie des zweiten Tages Rickie Fowler und Phil Mickelson mit „4 auf 2“. Die beiden sind aus europäischer Sicht das Erfolgsduo schlechthin. Bravourös, wie sich der belgische Rookie an der Seite des Nordiren schlägt. Aber McIlroy macht es ihm auch leicht, ist ganz klar auch der emotionale (wer hätte das gedacht?!) Leader im bis dato eher blassen europäischen Team. Dann gewannen in Match 2 Brandt Snedeker und Brooks Koepka ihr Spiel gegen Henrik Stenson und Matt Fitzpatrick mit „3 auf 2“. Stenson wirkte irgendwie unsicher, nicht so frisch und inspiriert wie an der Seite von Justin Rose tagszuvor. Rose gewann mit dem nächsten RyderCup Rookie, Chris Wood, im rein englischen Duo, gegen Jimmy Walker und Zach Johnson mit „1 auf“. Schließlich entrissen, zum Erstaunen aller, Sergio Garcia und Rafa Cabrera-Bello dem alles überragenden US Duo Jordan Spieth und Patrick Reed noch den sichergeglaubten Sieg in Match No. 4, als sie auf der Zielgeraden (drei Lochgewinne auf den letzten vier Löchern) einen halben Punkt machten.

Aggressive Leader: Rory McIlroy kämpft wie ein Löwe im Hazeltine National GC für Europa - Foto: pgatour.com/Getty Images

Aggressive Leader: Rory McIlroy kämpft wie ein Löwe im Hazeltine National GC für Europa – Foto: pgatour.com/Getty Images

Patrick Reed erlbete einen weiteren Galnztag an der Seite von Jordan Spieth in Chaska - Foto: pgatour.com/Getty Images

Patrick Reed erlebte einen weiteren Glanztag an der Seite von Jordan Spieth in Chaska – Foto: pgatour.com/Getty Images

Fourballs
McIlroy/Pieters gewannen mit „3 auf 1“ das einzige Match des Nachmittags im „Duell der Longhitter“ gegen Koepka/Dustin Johnson. Auch hier ging Rory vorbildlich voran, schrie auf Bahn 10 abermals nach einem verwandelten Birdie-Putt zum Halve seine Emotionen lauthals heraus. Alleine seine Mitstreiter in den übrigen Matches hinter ihm hörten sie nicht. Alle drei Partien gingen verloren. So bezwangen Holmes/Moore die Herren Westwood und Willett mit „1 auf“, Mickelson/Kuchar schlugen Garcia/Kaymer mit „2 auf 1“ und schließlich vollendeten den runden Samstag für die USA Reed/Spieth mit einem „2 auf 1“ gegen Stenson/Rose. Europa hat nun drei Punkte gutzumachen in den Singles. Das scheint nach den bis dato gezeigten Leistungen eher unwahrscheinlich.

Bedient von der Niederlage in den Samstags Fourballs : Martin Kaymer und Sergio Garcia - Foto: pgatour.com/Getty Images

Bedient von der Niederlage in den Samstags Fourballs : Martin Kaymer und Sergio Garcia – Foto: pgatour.com/Getty Images

Pure Freude dagegen bei den siergreichen Kontrahenten Phil Mickelson und Matt Kuchar - Foto: pgatour.com/Getty Images

Helle Freude dagegen bei den siergreichen Kontrahenten Phil Mickelson und Matt Kuchar – Foto: pgatour.com/Getty Images

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