Select Page

Woodland verteidigt Führung in Pebble Beach, Kaymer im Mittelfeld

Woodland verteidigt Führung in Pebble Beach, Kaymer im Mittelfeld
Anzeige

Ist der 35-jährige Gary Woodland (USA) reif für seinen ersten Major-Titel? Der Mann aus Topeka in Kansas hat in beeindruckender Manier am Movingday bei der 119. U.S Open Championship im kalifornischen Pebble Beach seine Führung verteidigt. Auf 54 Löchern machte der Longhitter lediglich zwei Bogeys – was immer ein Indiz sein kann für einen späteren Champion bei einem Major. Die Fehlervermeidung ist hier oft deutlich bedeutsamer, als die massenhaft Kollekte von Birdies. Dies gilt für die Pebble Beach Golf Links im US-Open-Trim in besonderem Maße. Nach einer 69 (-2) in Runde 3 ist Woodland bei -11 angekommen. Sein Vorsprung von zwei (nach 36 Löchern) schmolz zwar auf einen Zähler, denn Verfolger Justin Rose (Eng) gelang eine 68 (-3/-10 total), aber er hielt den Kopf oben und wird von der Pole Position mit entsprechendem Selbstvertrauen in die Finalrunde gehen.

Allerdings gibt es für Woodland nicht nur ein Problem mit dem Weltranglistenvierten Rose im Nacken, der schon eine US Open gewonnen hat in seiner Karriere. Die „wahre“ Bedrohung kommt womöglich aus der zweiten Reihe, sprich von Platz 3, wo sich kein Geringerer als der Doppeltitelverteidiger Brooks Koepka (USA) am Samstag mit einer 68 (-3) hinbewegt hat. Zwar teilt er Platz 3 mit Louis Oosthuizen (RSA) und seinem Landsmann Chez Reavie, aber wenn einer weiß, was abgeht auf den Backnine an einem Championship-Sunday, dann Mr. Koepka! Er ist der Weltranglistenerste und ein Major-Spezialist, wie aus dem Bilderbuch: Sonst eher unauffällig auf der Tour, beißt er brutal zu, wenn es um die großen „Pötte“ geht. Mit -7 total ist das Trio zwar vier Schläge hinter der Spitze, aber was sind vier Schläge auf diesem Platz?! Dazu lauert auch noch ein Rory McIlroy (NIR) auf Rang 6 alleine mit -6 insgesamt. Tiger Woods ist allerdings mit Even-Par total ganz sicher zu weit weg, um zu seinem 16. Major-Titel zu kommen. Die beste Runde des dritten Tages kam ausgerechnet vom seit seinem Masters Sieg in 2016 völlig abgetauchten Engländer Danny Willett mit 67 Schlägen (-4/T9).

371463_M17
371465_M17
371467_M17

Martin Kaymer hat sich mit einer Parrunde (71) mit vier Birdies and vier Bogeys um fünfzehn Plätze nach Norden verbessert auf dem Tableau. Mit +2 total ist er auf dem geteilten 41. Rang zu finden und damit ziemlich genau in der Mitte der 79 Spieler, die den Cut gepackt hatten. Den Österreicher Sepp Straka hat es dagegen mit einer 76 (+5) erwischt: Er fiel auf den geteilten 48. Platz bei +3 zurück.

Fotos: europeantour.com/Getty Images

Anzeige

Anzeige

Diese Webseite nutzt Cookies. Bei weiterem Besuch dieser Webseite gehen wir von der Einwilligung des Nutzers in die Verwendung von Cookies aus.