Select Page

Links with History – Vier schottische Klassiker im Kingdom of Fife

Links with History – Vier schottische Klassiker im Kingdom of Fife
Anzeige

Das Kingdom of Fife an der Ostküste von Schottland gilt zu recht als ein Königreich für Golfer. Mehr als 50 Golfplätze stehen Einwohnern und Gästen zwischen den Meeresarmen Firth of Forth und Firth of Tay zur Verfügung, darunter natürlich der berühmteste Golfplatz der Welt, der Old Course of St. Andrews. Doch Fife, die wohl bekannteste Golfdestination der Welt, hat noch viel mehr zu bieten. Um Golfern aus aller Welt weitere Klassiker, die nur unweit von St. Andrews liegen, näher zu bringen, haben sich vier Clubs in Fife zu einer in der Welt einmaligen Kooperation zusammengeschlossen: „Links with History“. Die Crail Golfing Society, der Scotscraig Golf Club, der Lundin Golf Club und der Ladybank Golf Club bieten gemeinsam den Links with History Golf Pass an, der es ermöglicht, diese vier Traditionsclubs mit insgesamt fünf Plätzen, zu einem ganz besonders günstigen Preis zu spielen.

Man muss mindestens zwei Plätze im voraus buchen, um in den Genuss dieser Vergünstigungen zu kommen. Pro Platz beträgt das Greenfee von Montag bis Freitag £ 60, am Wochenende £ 70. In der Nebensaison im April und Oktober kostet die Runde pro Platz gar nur £ 42, vom 1. November bis zum 31. März sinkt der Preis pro Runde auf £ 25. Außerdem werden auf der Website www.linkswithhistory.com ständig spezielle Angebote aufgelistet.

Die Crail Golfing Society wurde 1786 gegründet und ist damit der siebtälteste Golf Club der Welt und der zweitälteste nach dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A) in Fife. Der Club verfügt über zwei 18-Loch-Meisterschaftsplätze, die Balcomie Links und die Craighead Links. Die Balcomie Links, die Altmeister Old Tom Morris entwarf, gelten mit ihrer Mischung aus atemberaubenden Aussichten auf die Küste, einer Jahrhunderte alten Geschichte und spektakulären Löchern als eines der „Golf-Juwelen“ Schottlands, ein Platz, den man einfach einmal gespielt haben muss. Mit drei Par 5, sechs Par 3, neun Par 4-Löchern und Par 69 begeistert und verzaubert der Platz jeden Golfer.

Die 1998 eröffneten Craighead Links sind der erste Platz, den Gil Hanse außerhalb der USA entwarf. Der Amerikaner wurde später durch den Entwurf des Olympia-Platzes in Rio de Janeiro und Castle Stuart in Schottland weltbekannt. Die Craighead Links sind ein traditioneller Links Course ohne Bäume, die vor Wind schützen. Da nie zwei Löcher in dieselbe Richtung gehen, spielt der Wind auf diesem Platz eine wichtige Rolle. Falls eine steife Brise das Ergebnis ruiniert, die Blicke – von jedem Loch sieht man das Meer – lassen jeden Fehlschlag schnell vergessen.

Als der Scotscraig Golf Club 1817 gegründet wurde, gab es auf der Welt nur zwölf Golfclubs. Der Platz, eine Mischung aus Links- und Heideland-Platz, liegt nur 15 Minuten vom Old Course of St. Andrews entfernt. Seit 1894 dient dieser herausfordernde Platz als einer der Final Qualifying Courses für die British Open in St. Andrews. Weltklassespieler wie British-Open-Champions Ian Baker-Finch, Greg Norman und Ernie Els haben auf diesem Platz gespielt und waren wie Olympiasieger und US-Open-Champion Justin Rose begeistert: „Ein großartiger Platz, tolle Grüns und sehr freundliche Mitglieder.“

Im Gegensatz zum Scotscraig, der ein paar Meilen vom Meer entfernt liegt, ist der Platz des Lundin Golf Club ein klassischer Links Course mit herrlichen Blicken über die atemberaubende Küste und den Firth of Forth. Als der Club 1868 gegründet wurde, teilte er sich die von Old Tom Morris entworfenen 18 Löcher mit dem Leven Links Golf Club und man startete von beiden Clubhäusern. 1909 war dieses Arrangement aufgrund der zunehmenden Popularität von Golf nicht mehr tragbar und man teilte den Platz auf. Jeder Club behielt die neun Löcher auf seiner Seite und beide erwarben zusätzliches Land im Norden der Eisenbahnlinie. Der Lundin Golf Club verpflichtete James Braid. Der fünfmalige British-Open-Sieger entwarf spektakuläre Löcher, das 14. nannte er „Perfection“. Es fällt schwer zu widersprechen. Es ist grandioses Par 3 mit herrlichen Blicken über die Largo Bay. Auch die Löcher 2, 3 und 4, die direkt am Strand entlang laufen, bleiben jedem Golfer in bester Erinnerung. Obwohl der Platz mit 6394 Yards (5846 m, Par 71) nach modernen Gesichtspunkten relativ kurz ist, bleibt er auch heute noch mit seinen Ausgrenzen, tiefen Bunkern und ondulierten Grüns für Golfer aller Spielstärken ein echter Test. Auch dieser Platz diente bei Austragungen der British Open in St. Andrews als einer der Plätze für das „Final Qualifying“.

Auch der Ladybank Golf Club war Austragungsort des „Final Qualifying“ für The Open in St. Andrews. Old Tom Morris entwarf 1878 auf dem sandigen Boden im Tal des River Eden die ersten sechs Löcher diese Heideland-Platzes. 1910 wurde der Platz auf neun Löcher erweitert, 1962 kamen weitere neun Löcher hinzu. Aber bei einer Runde merkt man davon nichts. Der Charakter des Platzes mit engen Fairways und kleinen Grüns, die Präzision beim Abschlag und Eisen-Schlägen erfordern, zieht sich über die gesamten 18 Löcher. Der Platz wird in allen Rankings als einer der besten Inland-Plätze Schottlands geführt, Mit über 6800 Yards ist er auch für Longhitter lang genug. Dieser rund eine halbe Stunde von St. Andrews gelegene Platz gilt mittlerweile als einer der „must play courses“ in Fife.

www.visitfifegolf.com
www.linkswithhistory.com

Fotos: Copyright liegt bei den einzelnen Golfplätzen und Hotels bzw. bei den Fotografen

Anzeige

Anzeige

Diese Webseite nutzt Cookies. Bei weiterem Besuch dieser Webseite gehen wir von der Einwilligung des Nutzers in die Verwendung von Cookies aus.