Deutsche Top-Talente Schmid und De Bruyn bei den Porsche European Open

31. Mai 2021 – Es war ein Paukenschlag vor den diesjährigen Porsche European Open (5. – 7. Juni): Der deutsche Amateur Matthias Schmid ließ in der vergangenen Woche beim Final Qualifying für die US Open Mitte Juni in Torrey Pines, Kalifornien, auch frühere Major-Sieger wie Graeme McDowell und Mike Weir hinter sich und sicherte sich mit dem besten Ergebnis aller Starter das Ticket für das dritte Major des Jahres. Das deutsche Talent, das 2020 Europameister im Team wurde und seinen Europameister-Titel im Einzel von 2019 verteidigte, geht damit einen weiteren großen Schritt in seiner schon jetzt herausragenden Karriere.

Schmid: “Freue mich sehr auf die sportliche Herausforderung”
Zu Schmids Lebenslauf gehört neben einem Start auf der US PGA Tour in diesem Frühjahr auch die Teilnahme als einziger Deutscher bei der Open Championship 2019. 2021 wird er beim europäischen Major wieder dabei sein. Nach einem Start beim NCAA Finale, dem größten Wettbewerb im US-amerikanischen College-Golf, in diesen Tagen setzt sich der Student der University of Louisiana in den Flieger und reist nach Hamburg, um sich mit den Top-Golfern bei den Porsche European Open zu messen.

“Ein Start in der Heimat ist immer etwas Besonderes – und die Chance, mich bei diesem prestigeträchtigen Turnier auf einem der herausragenden Kurse der Tour messen zu können, macht die Sache natürlich noch schöner. Ich freue mich sehr auf die Teilnahme und die sportliche Herausforderung“, sagt Matthias Schmid, der nach der Open Championship und der Team-EM im Juli zu den Profis wechseln will.

De Bruyn: “Eine ganz neue Welt für mich”
Diesen Sprung plant zeitgleich auch die zweite deutsche Golf-Hoffnung. Jannik de Bruyn gewann im vergangenen Jahr gemeinsam mit Matthias Schmid den EM-Titel, 2019 war der heute 21-Jährige Deutscher Meister. Für das Talent vom GC Hösel sind die Porsche European Open „das Highlight des Jahres. Es ist sehr cool, Profi-Atmosphäre zu erleben, sich daran zu gewöhnen und alles aufzusaugen. Bislang war ich nur einmal zwei Stunden zum Zuschauen bei einem derart großen Turnier dabei, es ist also eine ganz neue Welt für mich. Ich habe sehr viel Lust drauf!“

De Bruyn will früh nach Hamburg anreisen, sich vor Ort Zeit geben, um anzukommen und alles auf sich wirken zu lassen. Ansonsten plant er keine außergewöhnliche Vorbereitung. „Ich versuche, trotz allem kein allzu großes Ding daraus zu machen. Aber natürlich wird die Turnierwoche wahrscheinlich intensiver.“

Damit könnte De Bruyn durchaus Recht haben. Doch sowohl er als auch Schmid haben gezeigt, dass sie damit gut umgehen können – von ihrer sportlichen Ausnahmequalität ganz zu schweigen.

Quelle: PM Starke & Pfeiffer GmbH
Fotos: PEO/St. Heigl/Getty Images