Bryson DeChambeau deklassiert Feld bei Dubai Desert Classic

Der 25-jährige US-Amerikaner Bryson DeChambeau hat heute bei der Omega Dubai Desert Classic in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Kantersieg gelandet. Mit einer 64er Schlussrunde (-8) und 24 unter Par total errang er gleich zwei Rekorde bei seinem ersten Sieg außerhalb der USA: Er hatte den niedrigsten Winning-Score bei der 30. Jubiläumsausgabe des Events und den größten Vorsprung mit sieben Schlägen, den es bis dato gab. Hut ab also, für den „Professor“ des Golfsports – seine „wissenschaftliche“ Herangehensweise an den normalerweise vom Gefühl geprägten Sport scheint doch mehr und mehr Erfolg zu zeitigen.

Matt Wallace (Eng) wurde alleine Zweiter mit -17 total. Dann folgt ein Quartett mit zwei Spaniern und zwei Engländern auf Platz 3 bei -16 total. Paul Waring und Ian Poulter trumpften seitens der Briten mit zwei 64er Schlussrunden auf; ebenfalls auf Rang 3 befinden sich Sergio Garcia und Alvaro Quiros für die Iberer. Die beste Runde des Finaltages auf dem Majilis Course im Emirates GC gelang dem Südafrikaner Justin Harding mit 63 Schlägen (-9). Das brachte ihm noch den geteilten 7. Rang.

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Martin Kaymer konnte sich mit einer guten Runde aus Dubai verabschieden. Der Mettmanner notierte nochmal eine 67 (-5), wie schon am Freitag. Leider waren die 71 in Runde 1 und die 72 in Runde 3 zu schwach, um weiter vorne zu landen. So reichte es mit -11 total zu einem geteilten 24. Rang.

Foto: europeantour.com/Getty Images