Westwood gewinnt Abu Dhabi Championship, Kaymer auf T8

Es war sein zweiter Rolex Series Event Titel nach dem der Nedbank Challenge und sein 25. European Tour Triumph insgesamt: Lee Westwood ist seit langem einer der ganz Großen auf der europäischen Bühne. Der Engländer gewann heute mit einer 67 (-5) und 19 unter Par total mit zwei Zählern Vorsprung das Abu Dhabi HSBC Championship presented by EGA in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Chapeau – denn der Mann aus Worksop ist mittlerweile 46 Lenze alt, wird im April 47. Mit seiner brillianten Performance im Abu Dhabi GC und dem gewonnen Preisgeld von über 1 Mio. Euro springt er auf Platz 1 im „Race to Dubai“ und sammelt zudem auch noch reichlich RyderCup Punkte für den in diesem Jahr anstehenden Kontinentalvergleich mit den US-Amerikanern.

Platz 2 teilen sich seine beiden Landsmänner Matthew Fitzpatrick und Tommy Fleetwood sowie der Franzose Victor Perez bei -17 insgesamt. Die beiden Letzteren scorten dann auch mit 63 Schlägen (-9) gemeinsam die besten Runden des Tages. Platz 5 ging an Louis Oosthuizen (RSA) mit -15 total alleine.

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Martin Kaymer machte heute Hoffnung mit einer bogeyfreien 65 (-7). Dabei gelang ihm ein Eagle 2 auf der schweren Bahn 9. Das war gewissermaßen der Auftakt zu einer Serie von fünf Birdies auf den letzten neun Bahnen. Kaymer belegte am Ende einen für ihn schon lange nicht mehr selbstverständlichen Top10-Platz (T8/-13 total), der ihm knapp 135.000 Preisgeld eintrug. Auch Sebastian Heisele durfte mit seinem ersten Auftritt bei so einem großen Event deutlich zufrieden sein. Leider war seine 71 (-1) heute zu schwach, um die Top10, die er nach 54 Löchern inne hatte, zu halten: Dennoch, für einen Tour Rookie ist ein geteilter 21. Rang (-10 total) in so einem hochkarätigen Teilnehmerfeld sehr beachtlich.

Fotos: europeantour.com/Getty Images