Der 29-jährige Hideki Matsuyama hat Golfgeschichte geschrieben. Als erster Japaner gewinnt er ein Major-Turnier und zwar gleich das wohl prestigeträchtigste mit dem US Masters 2021 in Augusta, Georgia. Ihm genügte eine Runde mit 73 Schlägen (+1) im Augusta National GC, die zu einem Winning-Score von 10 unter Par führte, um sich das berühmte “Green Jacket” von Vorjahres-Champion  Dustin Johnson (war selbst am Cut gescheitert) überstreifen zu lassen. Damit finishte er am Championship-Sunday genau einen Zähler vor der großen Überraschung der Turnierwoche: Will Zalatoris (USA), der nach einer 70 (-2) auf -9 total kam. Matsuyama wird ca. 2 Mio., Zalatoris etwa 1,2 Mio. US Dollar Preisgeld kassieren.

Die großen Favoriten auf den Titel strauchelten allesamt. Ein Sinnbild war das Doppelpar von Xander Schauffele (USA) auf Bahn 16, gerade in dem Moment, wo ihm der Japaner einen Spalt weit die Tür aufgemacht hatte mit einem Bogey auf Bahn 15, als er seinen Annäherungschlag über das Grün hinausschickte und in den Teich an der angrenzenden 16. Spielbahn versenkte. Schauffele teilte am Ende nach einen Parrunde Platz 3 mit seinem Landsmann Jordan Spieth, der eine abschließende 70 (-2) notierte. Ebenfalls einer der geschlagenen Stars der nach den Runden 1 und 2 führende Engländer Justin Rose: Er wurde nach einen 74 (+2) „nur“ noch alleine Siebter bei -5 total.

John Rahm (Esp) und Marc Leishman (Aus) teilen sich Platz 5 mit -6 total. Dabei scorte Rahm die mit Abstand beste Finalrunde mit 66 Schlägen (-6) und verbesserte sich um satte 16 Positionen nach oben auf dem Leaderboard. Der Österreicher Bernd Wiesberger brach nach einer 78 (+6) geradezu ein und teilte am Ende „nur“ noch Rang 40 (+6 total). Nach 54 Löchern hatte er noch 30 Plätze besser gelegen.

Fotos: masters.com/Sam Greeenwood/Logan Whitton//Scott K. Brown/Chris Trotman/Augusta National