Kaymer startet grandios ins PGA Championship in San Francisco

Martin Kaymer lieferte am Donnerstag in San Francisco, Kalifornien einer jener „Wer-hätte-das-gedacht-Momente“ mit seiner 66 (-4) beim US PGA Championship im TPC Harding Park, die in jedem Sport das “Salz in der Suppe” sind. Nach langer Pause (coronabedingt), wenig Spielpraxis und einem verpassten Cut letzte Woche beim Barracuda Championship gelang dem Düsseldorfer eine hervorragende Startrunde in das erste Major des Jahres 2020. Der Champion von 2010 in Whistling Straits begann seine erste Runde auf Bahn 10 und nach einem Bogey auf Bahn 11 gab es noch zwei Birdies bis zum Turn. Dann kam seine beste Phase auf den Bahnen 1 bis 4, als ihm zwei Birdies sowie ein Eagle gelangen. Mit fünf unter Par total war er zu diesem Zeitpunkt in der geteilten Führung. Doch ein Schlagverlust auf seiner letzten Bahn des Tages (Loch 9) brachte ihn auf -4 zurück. So teilt er Rang 3 mit acht weiteren Kollegen, darunter einem der Titelanwärter, Brooks Koepka (USA).

Die Führung aber teilen sich nach 65er Runden Jason Day (Aus) und Brendon Todd (USA). Day ging im Flight der ehemaliger PGA Champions mit Kaymer und Jason Dufner (USA) auf die Runde. Kaymer ist zusammen mit dem Briten Justin Rose auch bester Europäer im Feld mit dieser Platzierung.

Tiger Woods (USA) teilt Rang 20 nach einer 68 (-2). Rory McIlroy (NIR) kam mit einer Parrunde (70) ins Clubhaus und ist damit zunächst geteilter 48. Noch einen Schlag zurück befindet sich der Topfavorit auf den Major-Titel, der Weltranglistenerste und Vorwochensieger Justin Thomas (USA) „nur“ auf Rang 68.

Foto: europeantour.com/Getty Images