PGA Championship: DJ auf der Pole Position in SF

Dustin Johnson (USA) hat sich heimlich still und leise an die Spitze gesetzt beim US PGA Championship im TPC Harding Park in San Francisco. Mit einer tagesbesten 65 (-5) am Samstag verschaffte er sich die beste Ausgangslage vor der Finalrunde am Sonntag mit -9 total. Einen Zähler dahinter seine beiden Landsmänner Scottie Scheffler und Cameron Champ mit -8 insgesamt.

Der beste Europäer kommt mit Paul Casey (Eng) auf Platz 4 mit -7 total. Casey hat also auch noch Chancen auf seinen ersten Major-Titel. Er teilt diese Position mit Brooks Koepka und Collin Morikawa (beide USA). Einen weiteren Schlag zurück auf Rang 7 befinden sich aus europäischer Sicht auch noch die beiden Briten Justin Rose und Tommy Fleetwood.

Tiger Woods (USA) scorte eine zweite 72 (+2) in Folge und fiel auf den geteilten 59. Platz zurück. Um satte 26 Ränge nach oben ging es dagegen für den Weltranglistenersten Justin Thomas (USA) nach einer 68 (-2). Er ist ist jetzt auf T34 bei -1 insgesamt. Mit dem Ausgang des Turniers hat der Topfavorit und Vorwochensieger aber sicher nichts mehr zu tun. Rory McIlroy (NIR) findet einfach seine Form nicht: Nach der Aufhebung des Corona-Lockdowns dümpelt der Nordire in den Turnieren zumeist nur auf unteren Rängen herum. Derzeit belegt er Platz 43 mit Even-Par total – ganz sicher nicht sein Anspruch! Martin Kaymer war aus deutscher Perspektive am Cut gescheitert.

Fotos: europeantour.com/Getty Images