Reed führt bei U.S. Open, Kaymer raus, Jäger in Top15

Justin Thomas (USA) hat seine Führung vorm ersten Tag beim 120th U.S. Open Championship in Mamaroneck, New York mit einer 73 (+3/-2 total/T3) eingebüßt und an seinen Landsmann und RyderCup Kollegen Patrick Reed abgetreten (-4 total). Reed gelang eine Parrunde (70) an einem brutal schweren Tag im Winged Foot Golf Club. Bryson DeChambeau (USA) war einer von insgesamt drei Akteuren, die überhaupt unter Par scoren konnten. Seine 68 (-2) war die beste des Tages und so schoss er hoch auf den alleinigen 2. Rang bei -3 total. Platz 3 hält ein Trio bei -2 insgesamt mit Rafa Cabrera-Bello (Esp), dem bestplatzierten Europäer, Harris English (USA) und eben Justin Thomas.

Der Cut erfolgte bei +6. Zuviel für einige der Topstars. So ging Titelverteidiger Gary Woodland (USA) mit +8 total ebenso raus wie Tommy Fleetwood, ein sichtlich enttäuschter Tiger Woods (+10), Henrik Stenson (+11) oder Phil Mickelson (+13).

Auch Martin Kaymer erwischte es leider nach gutter Auftaktrunde (71) mit einer 76 (+6) am zweiten Tag. Ein Schlag fehlte dem Mettmanner also, um ins Wochenende einzuziehen. Besonders bitter: Er schloss seine Runde mit zwei Bogeys auf den Bahnen 17 und 18 ab. Stephan Jäger aber glänzte am Vormittag, bei etwas leichteren Bedingungen mit einer Parrunde (70). Das war klasse! Diese Leistung spülte ihn nach der 71 am Vortag mit +1 total auf den geteilten 12. Platz nach oben. Ein toller Erfolg für den in den USA lebenden Münchner, den man nach den zuletzt gezeigten Leistungen im Vorfeld eher Kaymer zugetraut hätte.

Fotos: USGA div. Fotografen