Der Engländer Justin Rose hat sich am ersten Tag beim 85. US Masters eine Vier-Schläge-Führung im Augusta National GC erspielt. Seine 65 (-7) ragte deutlich heraus an diesem Donnerstag im frühlingswarmen Georgia. Dabei hatte der Olympiasieger von Rio de Janeiro mit zwei Bogeys auf den ersten sieben Bahnen gar nicht so strahlend angefangen. Ab Loch 8, wo ihm ein Eagle gelang, ging dann aber die Post ab: Rose scorte die verbleibenden elf Bahnen 9 unter Par – das hatte vor ihm in der Geschichte des Events noch niemand vollbracht.

Die ersten Verfolger kommen bei -3: Brian Harman (USA) und Hideki Matsuyama (Jpn) karteten jeweils die 69 (-3) und führten lange das Feld an, bevor am späten Nachmittag Mr. Rose zuschlug. Dann auf Rang 4 folgt ein Quartett mit 70 Schlägen (-2), in dem sich neben den drei US-Amerikanern Will Zalatoris, Webb Simpson und Patrick Reed auch der Südafrikaner Christiaan Bezuidenhout befindet.

Titelverteidger Dustin Johnson (USA) eröffnete mit einer 74 (+2) auf T30. Dort befindet sich auch Bernhard Langer, als einziger Deutscher im Feld. Pech für den 63-Jährigen waren die zwei Bogeys auf den Löchern 17 und 18. Bis dahin hatte er bei Even-Par und in den Top15 gelegen. Auch Bernd Wiesberger aus Wien scorte die 74 und wird sich am Freitag in Runde 2 um den Cut kümmern müssen.

Unerwartet schwach starteten Ex-Champions, wie Phil Mickelson (75/+3), Danny Willett (76/+4) oder auch Sergio Garcia (76). Rory McIlroy (NIR) scorte auch die 76, Lee Westwood (Eng) gar eine 78 (+6) und Patrick Cantlay (USA) eine 79 (+7). Ex-Champ Larry Mize (USA) schoss die schwächste Runde mit 84 Schlägen (+12).

Fotos: Chris Trotman/Sam Greenwood/Augusta National